Pointe du Hoc

Nur einige Kilometer östlich des kleinen Fischerhafens Grandcamp, auf dem Gebiet der Gemeinde Cricqueville-en-Bessin, bilden die Klippen einen Felsvorsprung der sich etwa 30 Meter hoch über einem schmalen Kieselstrand befindet. Das ist der Pointe du Hoc. 

Bei Pointe du Hoc befand sich eine deutsche Artillerie-Stellung,  die von der deutschen Organisation Todt erbaut worden ist, mit sechs 155-mm-Artilleriegeschützen, die den Strand bewachten und somit die amerikanischen Landungstruppen an den Strandabschnitten Utah und Omaha Beach unter Beschuss hätten nehmen können. Obwohl die Stellungen oft von Bomberverbänden und Schiffsartillerie angegriffen wurden, waren die Befestigungen zu stark und hielten dem Beschuss stand. Deshalb wurde dem US-amerikanischem 2. Rangerbataillon der Auftrag gegeben, die Geschütze am Morgen des D-Day zu vernichten.

 

  


Das aus 225 Männern bestehende Rangerbataillon wurde von Oberstleutnant James Earl Rudder angeführt. Die Ranger wurden für den Angriff auf der Isle of Wight von britischen Kommandoeinheiten trainiert. Fünfzig der Ranger hatten zuvor, im Jahr 1942, bereits bei dem Angriff auf Dieppe, an der Operation Jubilee teilgenommen.

   

     

   

Noch heute, 66 Jahre nach den Kämpfen um diese Stellung,  ist es tief beeindruckend  zwischen den gewaltigen Batteriestellungen, Bunkern, Flabstellungen, Maschinengewehrstellungen, die allesamt von unglaublich tiefen Bombenkratern umgeben sind, herumzuwandeln. Ein wirklich eindrückliches und einmaliges Erlebnis diesen Ort von dem ich schon so viel gelesen und gehört habe selber in Augenschein zu nehmen und sich gedanklich in den 6. Juni 6:30 Uhr zurück zu versetzten.  

   

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