Rund um das Cap de la Hague, Teil 2

Attraktion am Kap von La Hague - der berühmte Felsen Nez de Jobourg

Schon der gepflegte Parkplatz mit üppigen Hortensienbüschen zeigt, dass man auch ein viel besuchtes Ausflugsziel ansprechend gestalten kann. Reizvoll führt der Weg zum Felsen von Jobourg an Steinmauern, Wiesen und einem Gasthof der "Auberge des Grottes" mit Panoramaterrasse und regionalen Spezialitäten vorbei. Der Name des Gasthofes ist nicht nur blosse Fiktion, denn unterhalb der Felsen von Jobourg befinden sich Grotten die nur bei Ebbe zugänglich sind. Naturfreunde können hier geführte Touren machen. Zu Fuss lässt sich das Kap, welches mit seinen 126 Metern eines der höchsten Europas ist gut erkunden. Das weit ins Meer hinausragende zerklüftete Vorgebirge ist das beeindruckendste Felsenkap der Küste von La Hague und bietet  grandiose Ausblicke.  Auf den Felsen von Jobourg leben wilde Ziegen und zahlreiche Vogelarten, wie zum Beispiel Fulmare, Kormorane, Seemöwen und Raben, sind hier ebenfalls zu finden.

     

 

 

Ein ganz besonderer  Leckerbissen für das Auge bietet sich beim Sonnenuntergang.

 


Meine weiterreise führte mich zum Schloss Vauville das vor allem durch seinen botanischen Garten überaus sehenswert ist.

     

Dieser von Eric und Nicole Pellerin im Jahre 1947 gestaltete aussergewöhnliche botanische Garten des Schlosses erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 4 Hektar. Er beherbergt mehr als 500 verschiedene Pflanzenarten, die normalerweise auf der Südhalbkugel heimisch sind, und verleiht der Umgebung des Château ein überraschend subtropisches Flair. Er stellt nicht nur eine für wissenschaftliche Zwecke interessante Sammlung von Pflanzen dar, sondern bildet auch den angemessenen Rahmen für das Schloss von Vauville, einem Kleinod der Architektur des Cotentin.

 

Meine Weiterreise führte mich,alles auf Nebenstrassen, der Nähe des Aermelkanals entlang, durch herrliche blühende Landschaften und verträumte Ortschaften die mit ihren Gassen und romantischen Winkeln stets zu einem Verweilen einladen. Nicht nur um sich mit einer kulinarischen Stärkung zu versehen sondern auch um den Augen und Sinnen einen echten Augenschmaus zu verpassen. Ob das nun ein einem gemütlichen Strassenkaffe sei oder an einem kleinen Teich und deren Bewohner als Gast.


In der grösseren Stadt Les Pieux habe ich nicht nur einen Stadtbummel gemacht sondern auch gleich meinen Einkauf für die nächsten Tage erledigt. Hier konnte ich mich nicht nur mit frischem Grillfleisch, oder bereits grilliertem, versorgen und alles was es sonst zum "guten Leben" so braucht. Hier gab es Merenges so gross wie eine Schuhschachtel. 

     

     

   

Gestärkt und Versorgt fuhr ich weiter zum Badeort Barneville-Carteret das ich in einem gesonderten Bericht beschreibe.

Die Fahrt um das Cap La Hauge war wieder ein Highlight auf meiner Reise das mir immer in Erinnerung bleiben wird. Eine wunderschöne und bezaubernde Gegend mit herrlichen Blicken auf und über das Meer. Dass ich alleine auf dieser Tour über 2500 Fotos geschossen habe kann das nur unterstreichen. Aber wenn ich einmal wirklich ein "alter Mann" bin, den die Beine nur noch schwer tragen, mit der rechten Hand zitterig meinen Gehstock halte und unter der Linken meinen Laptop geklemmt habe, mich an ein sonniges Plätzchen setze, eine gute Flasche Rotwein öffne, dann kann ich anhand der Fotos die ganze Reise nochmals nachvollziehen und mich daran erfreuen. Auch das ist doch eine Freude auf das was noch kommen wird.