Châteaubriant

Châteaubriant (Bretonisch Kastell-Briant) ist eine französische Gemeinde im Département Loire-Atlantique in der Region Pays de la Loire; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Châteaubriant und des Kantons Châteaubriant. Die Stadt wird in ost-westlicher Richtung vom Fluss Chère durchquert. 

Die Geschichte des Ortes beginnt am Anfang des 11. Jahrhunderts, als Brient, Gesandter des Grafen von Rennes auf einer Motte am Ufer der Chère eine Festung baute. Er gründete wenig später die Priorei Saint Sauveur de Béré. Um die Burg entwickelte sich eine Ortschaft, die Châteaubriant genannt wurde. Noch Heute zieht das Schloss Châteaubriant, (Monument historique) in dem die Maitresse Franz' I., Franziska von Foix, Gräfin von C., 1537 starb viele Touristen an.

     

     

     

Die Festung war – wie Vitré und Fougères – Teil der Verteidigungsanlagen der Bretonischen Mark, die von den Karolingern gegen die Bretagne eingerichtet worden war. 

      

Sehenswert ist auch die Kirche Saint-Jean de Béré aus dem 10. Jahrhundert von 1114.

     

     

 

und das Carrière des Fusillés

Im Oktober 1941 wurden von der französischen Regierung in Vichy 27 kommunistische Häftlinge aus dem Internierungslager Châteaubriant den Nationalsozialisten als Geiseln ausgeliefert; sie wurden am 22. Oktober als Vergeltung für das tödliche Attentat auf den Feldkommandanten von Nantes, Karl Hotz, erschossen. Guy Môquet, die jüngste hingerichtete Geisel, war erst 17 Jahre alt. Der Hinrichtungsort, die Carrière des Fusillés, ist heute eine der wichtigsten Gedenkstätten der Region. Das französische Gefangenenlager Châteaubriant, auch Centre de séjour surveillé de Choisel genannt, in dem „Nomaden“, Zwangsarbeiter und politische Gefangene inhaftiert waren, wurde von März 1941 bis Mai 1942 von französischen Polizisten im Auftrag des Unterpräfekten bewacht. Davor war es bis zum 14. Januar 1941 ein deutsches Lager für französische Kriegsgefangene gewesen.

 

     

 

Und zu Erwähnen ist auch das zarte Rinderfilets das aus Châteaubriant kommen soll.

Der Ort mit dem Namen des Gerichts schreibt sich allerdings Châteaubriant (am Ende ein “t” und auf dem “a” der französische accent circonflexe). Dieses Châteaubriant ist dafür bekannt, dass es besonders zarte Rinderfilets produziert. Ich glaube aber eher, dass die Delikatesse wie wir sie kennen eher auf den Politiker und Dichter mit dem klangvollen Namen François-René Vicomte de Chateaubriand zurückzuführen ist. 

Dieser lebte von 1768 bis 1848 und soll ein echter Feinschmecker gewesen sein. Nachdem sich Chateaubriand bei seinem Koch über trockenes, angebratenes Fleisch beklagt haben soll, erdachten beide wohl eine neue Zubereitungsart, bei der das Fleisch zusammengebunden wurde.

An den Aussenseiten wurde jeweils eine dünnere Filetscheibe mit eingebunden. Nach dem Grillen wurden die beiden äusseren dünnen, und sehr verbrannten, Filetstücke entfernt, so dass die saftigen Fleischstücke übrigblieben. Und schon wieder habe ich ein Wissenslücke geschlossen und werde künftig bei jedem Genuss eines Chateaubriand an diesen Ort zurückdenken.

 

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