Von Arcachon nach Mimizan

Meine Weiterfahrt führte mich durch den alten Pinienwald mit ungewöhnlich abwechslungsreicher Flora und Fauna weiter südwärts. Der auf den Sanddünen seit mehreren Jahrtausenden natürlich heimische Wald erstreckt sich von der Düne von Pilat bis auf die Grenze von Landes und von Ufern vom See von Cazaux bis zum Ozean aus.

 

Darin verbergen sich heimelige Campingplätze und in regelmässigen Abständen führen von der Strasse Naturwege ab die zu romantischen Plätzen zwischen den Pinien am Strand führen. Diese sind einen Abstecher wert, findet man doch herrliche Stellplätze und lauschige Restaurants und Bars zum verweilen und tolle Spazierwege.

 

   

 

Weiter ging es nach Biscarrosse Plage, eine Stadt die nur in der Hauptsaison - Ende Juni bis Ende August – so richtig zum Leben erwacht und ihr Gesicht wandelt. Die Einwohnerzahl steigt in dieser Zeit kurzfristig auf das zehnfache an wenn er von Touristenströmen überflutet wird.

Bei meinem Besuch Anfang Juni war es noch sehr ruhig und man konnte das Leben hier ohne grossen Trubel geniessen. Das lebhafteste war Ebbe und Flut und ein Farbenschauspiel, insbesondere der Sonnenuntergang, das mir die Natur geboten hat sowie einige wenige Lokale die geöffnet waren.     

   

   

                   

Camping Plage Süd

RUE DES BECASSES 230

GPS-Koordinaten
Breite: 44:26:31N - Länge: 1:14:44W
40600 BISCARROSSE PLAGE
Dieser weitläufige, im Schatten hundertjähriger Kiefern in die Dünen geschmiegte Campingplatz bietet eine ideale Lage im Herzen von Biscarrosse Plage um den Ort, Strand und die Kiefernwälder der Umgebung zu erkunden.

 

Der nächste Halt machte ich in Mimizan an der Côte Landaise gelegen, im Pays de Born wird auch "die Perle der Côte d'Argent" genannt. Sie liegt im Mittel auf 15 m über dem Meeresspiegel, etwa 100 km südwestlich von Bordeaux an der Küste. Der Ortsteil Mimizan-Plage liegt unmittelbar an der Küste der Biskaya, Mimizan-Bourg liegt etwa 4 km landeinwärts dazwischen ein alter Kiefernwald. Beim durchwandern des Waldes bin ich an ein altes Waschhaus gestossen von denen hier in Frankreich noch sehr viele die Zeit überstanden haben.  

Der Glockenturm der Kirche Notre-Dame aus dem 13. Jahrhundert ist als Teil des Französischen Jakobsweges nach Santiago de Compostela seit 1998 Weltkulturerbe der UNESCO. Von der ehemaligen Klosterkirche der Benediktiner sind noch Überreste vorhanden. Sehenswert ist auch eine Holzkapelle die 1896 erbaut wurde.

Nun geht es weiter Richtung Spanien und Portugal. Da das Wetter so prächtig ist nutze ich es für meine Streifzüge und werde vermutlich erst wieder aus Lissabon, wo ich einen längeren Aufenthalt plane, oder sogar erst aus meinem Winterquartier in Andalusien neue Reiseberichte schreiben und Online stellen. Bitte habt Geduld mit mir.